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Facebook-Freundschaften mit Schülern zulässig?

23.10.2013 Deutschlandweit wird derzeit diskutiert, ob und wie Lehrer und Erzieher soziale Netze wie Facebook einsetzen dürfen. Vor allem geht es um Datenschutzfragen. Die Facebook-Kritiker halten die Datensammelpraktiken von amerikanischen Internetkonzernen nicht für vereinbar mit deutschen Datenschutzrichtlinien, deshalb könnten solche Webdienste nicht offiziell eingesetzt werden. Die Befürworter sagen, die Schüler seien nur noch über Facebook & Co erreichbar und nutzten kaum andere Kommunikationsmittel. Die Bundesländer sind sich bislang uneinig. Eine Umfrage unter Landesregierungen ergibt ein unterschiedliches Bild, die meisten Länder sehen das Facebook-Thema jedoch entspannt.   
   
Rheinland-Pfalz untersagt strikt die Nutzung von Facebook für dienstliche, schulische Absprachen und Kontakte. In Bayern und Baden-Württemberg setzt ebenso auf ein dienstliches Verbot, privat ziehen aber Lehrer-Schüler-Kontakte auf Facebook keine Konsequenzen nach sich. Allerdings sieht das baden-württembergische Kultusministerium Facebook-Freundschaften kritisch. Der Freistaat Sachsen arbeitet an einem dienstlichen Facebook-Verbot, wie konkret das aussehen soll ist unklar.   
   
In Niedersachsen und Schleswig-Holstein gibt es keine speziellen Regeln, doch aus den Ministerien heißt es, man erwarte, dass die Pädagogen Facebook nicht für dienstliche Kommunikation nutzen. Auch Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sehen keinen Handlungsbedarf für neue schriftliche Regelungen. Auch Hessen geht davon aus, dass die Lehrerinnen und Lehrer selbst einschätzen können, inwieweit die Nutzung von Facebook legitim ist. In Hamburg und Sachsen-Anhalt sieht es ähnlich aus, dort will man vor allem über die Netzcommunity aufklären. Nordrhein-Westfalen setzt auf die bisherigen, allgemeinen Dienstregeln, die in und außerhalb des Internets eine professionelle Distanz verlangen.
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  Ulrich Reiter am 03.11.2013    Extra Facebook-Vorschriften sind doch unnötig, jeder Lehrer und jede Lehrerin wissen doch selbst, wie sie sich Schülern gegenüber verhalten sollten. Das gilt doch für jede Kommunikation und jedes Medium.
1 von 1 Kommentare
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