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16. Januar 2017
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Viele Schüler scheitern am Alltagsleben

1.4.2014 Bereitet die Schule unsere Kinder auf das praktische Leben vor? Scheinbar nicht, denn viele Schüler scheitern an einfachen Alltagsaufgaben. Das besagt eine neue PISA-Studie, die auch die so genannte Problemlösekompetenz beleuchtet. Weltweit wurden Jungen und Mädchen mit alltäglichen Fragestellungen konfrontiert: ein Zugticket kaufen, eine Klimaanlage bedienen, mit einem fremden Handy klarkommen.   
Deutschlands 15-Jährige liegen zwar insgesamt leicht über dem Durchschnitt, haben aber große Schwierigkeiten. Einer von fünf Schülern erreicht nicht das Basisniveau (Lever 2 von 6). Das heißt, sie können nur sehr einfache Aufgaben korrekt bewältigen und denken nicht voraus. Die deutschen Jugendlichen schnitten schlechter ab, als es die Ergebnisse der Fächertests hätte erwarten lassen, sagen die Forscher. Spitzenwerte erreichten nur 13 Prozent der deutschen Schüler in der OECD-Studie. In dieser Gruppe waren deutlich mehr Jungen, nämlich 60 Prozent. Soziale Unterschieden wirken sich dagegen kaum auf die Alltags-Problemlösekompetenz aus, heißt es.   
Deutlich besser als die Deutschen haben in diesem Test asiatische Jugenedliche abgeschnitten. Ganz vorn landeten Singapur, Korea und China. Insgesamt wurden 85.000 Schüler in 44 Ländern von der PISA-Studie erfasst.
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  B. Zimmermann am 09.06.2014    Mit welcher Legimitation werden solche PISA-Ansprüche an unsere Schule herangetragen?
Alltagsaufgaben werden doch hoffentlich zu Hause bzw. über Eltern und Familie angeeignet. Allerdings "Zugticket kaufen", "mit fremden Handy klarkommen" (Wir halten unsere Töchter sehr bewusst vom Handy fern, gebrauchen es selbst praktisch nicht - ... leben aber immer noch!) oder eine "Klimaanlage bedienen" scheinen mir keine vorrangig ertrebenswerten Lernziele zu sein.
Bildung im klassischen Sinne bedeutet nicht zuletzt über sich selbst und die Welt, in der man lebt, nachdenken zu können, um in sozialer Verantwortung selbstbestimmt Entscheidungen treffen zu können - und gerade nicht pisa-bestimmt!
1 von 1 Kommentare
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Unehrliches Lob macht hinterdrein viel mehr Gewissensbisse als unehrlicher Tadel, wahrscheinlich nur deshalb, weil wir durch zu starkes Loben unsere Urteilsfähigkeit viel stärker bloßgestellt haben als durch zu starkes, selbst ungerechtes Tadeln. (Friedrich Nietzsche)
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