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Dienstag,
26. September 2017
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An Schulbuchbestellungen legal mitverdienen

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Plötzlich gibt es Aufregung um vermeintlich unzulässige Provisionen bei Schulbuchbestellungen. Auslöser sind Ermittlungen gegen Buchhändler, die rechtswidrig Fördervereine für Buchbestellungen mit umsatzabhängigen Spenden belohnt haben. Nun stellen sich viele die Frage, ob beispielsweise Partnerprogramme von Online-Buchshops für Fördervereine tabu sind.   
   
Seit Jahren verdienen Fördervereine damit manchen Euro. Online-Buchschops wie eBooks.de (früher Libri.de), Buecher.de, Amazon.de oder WeltBild.de bieten die lohnenden Partnerschaften an. Die funktionieren recht einfach: Die Vereine werben für die Buchshops mit Links auf ihren Websites. Und für jeden Kunden, der über solch einen Link zum Onlineshop kommt und etwas bestellt, erhält der Werber eine Provision. Die liegt bei bis zu 12 Prozent der Kaufsumme.   
   
Aber dürfen nun Fördervereine davon finanziell profitieren? Angesichts der aktuellen Diskussion will das Thüringer Bildungsministerium, die Landeselternvertretung und der Landesverband der Schulfördervereine mit einem Infoblatt für mehr Klarheit sorgen. Allerdings greift die Handreichung zum Schulbuchkauf Weblink die verbreiteten Online-Partnerprogramme leider nicht explizit auf. Doch die Informationssammlung betont generell zwei Punkte:   
1. Die Buchpreisbindung darf nicht verletzt werden.   
2. Die Schule darf nicht für einen bestimmten Buchhändler werben.   
   
Beide Bedingungen lassen sich auch bei Nutzung der Online-Partnerprogramme erfüllen. Die Buchpreisbindung wird eingehalten, wenn der Besteller/Käufer den vollen Preis für die Schulbücher bezahlt und auch nachträglich kein Geld zurück bekommt. Das ist gewährleistet, wenn sich Eltern und Schüler über die Werbelinks auf der Förderverein-Website zum Buchshop klicken und selbst dort bestellen.   
Denn die Provision vom Onlinebuchhändler erhält dann der Förderverein, der die Bücher nicht bestellt hat. Der Verein erhält also nichts vom Buchpreis zurück, sondern wird für erfolgreich vermittelte Bestellungen entlohnt. Der Onlinebuchhändler bezahlt also die Werbeleistung, wie er das an anderer Stelle auch für Zeitungsanzeigen, Onlinebanner und Werbeplakate tut.   
   
Die Schule wiederum soll natürlich nicht für einen Buchhändler werben. Allerdings kann natürlich der Schulförderverein aktuell Schulbuchlisten online anbieten, um Onlinebestellungen zu erleichtern. Dabei ist es natürlich sinnvoll, dass der Verein an mehreren Partnerprogrammen teilnimmt und zu verschiedenen Onlinebuchändlern verlinkt. Die Anmeldung bei mehreren Partnerprgrammen ist beispielsweise über das Portal Zanox Weblink möglich.
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