Der Bildungstreff für Lehrerinnen und Lehrer. Unterrichtsmaterial - kostenlos Arbeitsblätter - Nachrichten
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Samstag,
25. März 2017
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— Schulleiter —

Leistungsbewertung (Gymnasium in Hessen)

Grundsätze für eine einheitliche Leistungsbewertung in der Max-Planck-Schule vereinbart in der Gesamtkonferenz vom 29.06.2004

Die Leistungsbeurteilung erfolgt auf der Grundlage des hessischen Schulgesetzes §§ 73 und 74 und der Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses §§ 19-29 und Anlage 2.

Informationspflicht
Zu Beginn des Schuljahres informieren die Lehrkräfte über die Bewertungskriterien in ihrem Unterrichtsfach.

Zur Leistungsbeurteilung tragen bei :
* Beobachtungen im Unterricht
* Mündliche, schriftliche praktische Leistungsnachweise
* Hausaufgaben
* Lernentwicklung
* Schriftliche Leistungen

Klassenarbeiten und Lernkontrollen
In der Korrektur und Beurteilung werden nachstehende Grundsätze beachtet:
* Leistungsmängel und positive Leistungen werden duch die Korrektur gekennzeichnet
* Es werden Bewertungseinheiten erteilt, keine %-Angaben
* Aus der Korrektur geht hervor, wie viele Bewertungseinheiten in jeder Teilaufgabe von der Summe der erreichbaren Bewertungseinheiten erteilt wurden
* Längere Textproduktionen werden ggf. durch einen Kommentar bewertet.

Gewichtung
Die Note „ausreichend” ist erziehlt, wenn annähernd die Hälfte der erwarteten Vorgaben erfüllt wurde. Die Noten „sehr gut” bis „ausreichend” verteilen sich zu etwa gleichen Teilen auf 100% bis ca. 50% der Leistungserwartungen, die Noten ,„mangelhaft” und „ungenügend” auf den Bereich von ca. 50% bis 0%.
* Sonstige Leisungen- „mündliche” Note
* Grundlagen der sogenannten mündlichen Note sind:
* Mitarbeit im Unterricht
* Hausaufgaben
* Vokabeltests
* Referate, Präsentationen, praktische Übungen
* Heftführung
* Schriftliche Hausaufgabenkontrollen (beziehen sich auf die letzte Unterrichtswoche, dauern nicht länger als 15 Minuten und entsprechen etwa einer Einzelbeurteilung in der Gesamtnote)

Notenbesprechung
Erfolgt mindestens zweimal pro Halbjahr, etwa in der Mitte und vor den Zeugniskonferenzen
In den Notenbesprechungen werden die erteilten Noten von den Lehrkräften begründet

Die Zeugnisnoten entsprechen folgenden Grundsätzen:
* Im Hauptfach zählt zur Hälfte die schriftliche und zur Hälfte die „mündliche” Leistung
* Im Nebenfach zählt zu einem Drittel die schriftliche und zu zwei Drittel die „mündliche” Leistung
* In Mittel- und Unterstufe gibt es ausschließlich die Notenstufe 1-6, es gibt keine Zwischennoten, Tendenzen können nur durch (+) oder (-) in den Teilnoten angegeben werden
* Zeugnisnoten sind grundsätzlich glatt also ohne (+) oder (-).
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Anhang:  
Grundsätze für eine einheitliche Leistungsbewertung in der Max-Planck-Schule
Die Leistungsbeurteilung erfolgt auf der Grundlage des Hessischen Schulgesetzes und der Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses.

1.Informationspflicht
•Zu Beginn des Schuljahres informieren die Lehrkräfte über die Bewertungskriterien in ihrem Unter-richtsfach.
•Zur Leistungsbeurteilung tragen Beobachtungen im Unterricht, Mündliche, schriftliche praktische Leis-tungsnachweise, Hausaufgaben und die Lernentwicklung bei.

2.Termine
•Die Termine der schriftlichen Arbeiten sind mindestens 5 Unterrichtsstage vorher bekannt zu geben und außerdem auf dem Klassenarbeitsplan einzutragen; dies gilt auch für Wiederholungsarbeiten.
•In einer Unterrichtswoche dürfen nicht mehr als drei schriftliche Arbeiten (einschließlich  Lernkontrol-len) geschrieben werden.
•Dies gilt nicht, wenn einzelne Schüler/innen nachschreiben.
•Die Rückgabe einer schriftlichen Arbeit soll so schnell wie möglich erfolgen; erst nach der Rückgabe und Besprechung, jedoch nicht am gleichen Tag, kann eine neue Arbeit geschrieben werden.
•Lernkontrollen dürfen nur bis zu zwei Wochen vor dem Termin der Zeugnisausgabe geschrieben werden.

3.Schriftliche Leistungen -  Klassenarbeiten und Lernkontrollen
•In der Korrektur und Beurteilung werden nachstehende Grundsätze beachtet:
•Aus der Korrektur schriftlicher Arbeiten muss hervorgehen, welche Anforderungen nicht geleistet und welche gut gelöst wurden.
•Es werden Bewertungseinheiten erteilt, keine % - Angaben.
•Aus der Korrektur geht hervor, wie viele Bewertungseinheiten in jeder Teilaufgabe von der Summe der erreichbaren BE erteilt wurden.
•Längere Textproduktionen werden ggf. durch einen Kommentar bewertet.
•Bei Minderjährigen ist den Eltern Gelegenheit zu geben, die Arbeit nach Rückgabe einzusehen; die Kenntnisnahme ist durch Unterschrift zu bestätigen.
•Der Notenspiegel wird bekannt gegeben und von den Schülern auf der Arbeit vermerkt.

4.Gewichtung
•Die Note „ausreichend“ ist erzielt, wenn annähernd die Hälfte der erwarteten Vorgaben erfüllt wurde.
•Die Noten „sehr gut“ bis „ausreichend“ verteilen sich zu etwa gleichen Teilen auf 100% bis ca. 50% der Leistungserwartungen, die Noten „mangelhaft“ und „ungenügend“ auf den Bereich von ca. 50% bis 0%.
•Diktate in Klasse 5: Die Note „mangelhaft“ wird ab dem Fehlerquotient von 10 % erteilt.
•Diktate in Klasse 6: Die Note „mangelhaft“ wird ab dem Fehlerquotient von 8 % erteilt.
•Vokabeltests in Fremdsprachen und vergleichbare schematische Abfragetests (z.B. in Hausaufgaben-überprüfungen) werden mit der Note „ausreichend“ bewertet, wenn ca. zwei Drittel der erwarteten Leistung erbracht wurde.
•Für die Oberstufe gelten folgende %-Regelungen für die Vergabe von Punkten:

0-19,9% = 0 +++ 20-26,9 = 1 +++ 27-33,9 = 2 +++ 34-40,9 = 3 +++ 41-45,9 = 4 +++ 46-50,9 = 5 +++ 51-55,9 = 6 +++ 56-60,9 = 7 +++ 61-65,9 = 8 +++ 66-70,9 = 9 +++ 71-75,9 = 10 +++ 76-80,9 = 11 +++ 81-85,9 = 12 +++ 86-90,9 =13 +++ 91-95,9 = 14 +++ 96-100 = 15

5.Wiederholung einer Arbeit
•Ist in den Jahrgangsstufen 5 – 10 mehr als ein Drittel der abgelieferten Arbeiten mit 5 oder 6 bewertet worden, ist die Arbeit zu wiederholen, sofern nicht die Schulleiterin entscheidet, dass die Arbeit zu werten ist.
•Ist mehr als die Hälfte mit 5 oder 6, in der Oberstufe mit weniger als 5 Punkten bewertet, so ist die Ar-beit zu wiederholen.
•Es wird die Arbeit mit der besseren Note berücksichtigt.
•Eine nochmalige Wiederholung ist nicht möglich.
•Schreiben mehrere Klassen eines Jahrganges eine Arbeit mit gleicher Aufgabenstellung, so ist die Anzahl der nicht ausreichenden Arbeiten der einzelnen Klasse maßgebend für die Wiederholung der Arbeit.

6. Nachschreiben
•Die Lehrerin oder der Lehrer kann die nachträgliche Anfertigung von schriftlichen Arbeiten verlangen.
•Versäumen Schüler ohne ausreichende Begründung einen schriftlichen Leistungsnachweis, so erhalten sie die Note 6  / 0 Punkte.
•In begründeten Fällen verfügt der Lehrer eine Attestpflicht, wenn Lernkontrollen versäumt werden.
•Die Note 6/ 0 Punkte wird auch erteilt, wenn ein Leistungsnachweis verweigert wird. Die Verweigerung ist aktenkundig zu machen.

7.Täuschungen
•Je nach Ausmaß kommen bei Täuschungen als Maßnahmen in Betracht:
Ermahnung, Beendigung und anteilige Bewertung, Beendigung und Neuschreiben mit veränderter Themenstellung oder Beendigung und Erteilung der Note 6/ 0 Punkte.

8.Sonstige Leistungen – „mündliche“ Note
•Grundlage der sogenannten mündlichen Note sind Mitarbeit im Unterricht, Hausaufgaben, Hausaufga-benkontrollen, Vokabeltests, Referate, Präsentationen, praktische Übungen, Heftführung.
•Schriftliche Hausaufgabenkontrollen beziehen sich auf die letzte Unterrichtswoche, dauern nicht länger als 15 Minuten und entsprechen etwa einer Einzelbeurteilung in der Gesamtnote.
• Schriftliche Hausaufgabenüberprüfungen sollen nicht die Regel darstellen.

9.Notenbesprechung
•Mindestens zweimal pro Halbjahr, etwa in der Mitte und vor den Zeugniskonferenzen, werden die No-ten besprochen.
•In den Notenbesprechungen werden die erteilten Noten von den Lehrkräften begründet.

10.Zeugnisnoten in den Klassen 5 bis 10
•Im Hauptfach zählt zur Hälfte die schriftliche und zur Hälfte die „mündliche“ Leistung.
•Im Nebenfach zählt zu einem Drittel die schriftliche und zu zwei Drittel die „mündliche“ Leistung.
•In Mittel- und Unterstufe gibt es ausschließlich die Notenstufen 1 – 6, es gibt keine Zwischennoten, Tendenzen können durch (+) oder (-) in den Teilnoten angegeben werden.
•Zeugnisnoten sind grundsätzlich glatt.

11.Benotung in der Oberstufe
•Die Leistungsbeurteilung in der Jahrgangstufe 11 muss dem Charakter der Einführungsphase als Über-gang von der Mittelstufe in die Oberstufe gerecht werden.
•Jahrgangsstufen 12 und 13: Für die Benotung sind die im Unterricht erbrachten Leistungen in allen Fä-chern unabhängig vom Niveau als Grund- oder Leistungskurs mindestens so bedeutsam wie die Er-gebnisse der schriftlichen Leistungsnachweise.


Die aufgeführten Bestimmungen gelten entsprechend für den 8-jährugen Bildungsgang (in der Mittelstufe für  Jahrgang 5-9 und in der Oberstufe für die Jahrgänge 10-12) und sind nach den Verordnungen zum Hessischen Schulgesetz und den Konferenzbeschlüssen der Max-Planck-Schule zusammengefasst.
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Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen. (George Bernard Shaw, Irischer Schriftsteller)
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