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Sonntag,
24. September 2017
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— Diskussion —

Streit um teuren Schultaschenrechner für Gymnasiasten

In Thüringen gibt es Streit um einen neuen Taschenrechner, den Schüler der 11. Klassen nutzen sollen. Ab 2012/2013 soll das Modell verpflichtend von Thüringer Gymnasiasten verwendet werden. Das berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR).
 
Die Kritik entzündet sich am Preis des Geräts. Der wissenschaftliche Rechner für den Mathematik- und Geografieunterricht kostet mehr als 100 Euro. Elternverbände kritisieren das als unsozial. Das Bildungsministerium will nun prüfen, ob die Taschenrechner beispielsweise von den Schülern auch geliehen werden können. Lesen und hören Sie mehr dazu bei MDR.de.
 
Was meinen Sie, ist die verpflichtende Anschaffung eines wissenschaftlichen Taschenrechners gerechtfertigt?
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  Pam am 04.10.2011    Wir haben in der 5. Klasse einen Taschenrechner für 25 Euro gekauft,  den ich jetzt im Abitur immer noch benutze.
Es ist Quatsch sich einen so teueren zu zulegen. Man sollte lieber mal gucken  ob es günstigere Modelle von anderen Herstellern gibt statt sofort den teuersten zunehmen.
Auch könnte man sehen ob ihn vlt. einer bei Ebay verkauft
  Jager am 27.06.2011    Ich finde es auch gut, entsprechende Technik anzuschaffen, aber einen Taschenrechner für übrigens rund 120 EUR ist ein Witz! Für etwas mehr bekommt man schon ein netbook und damit liese sich unter anderem auch wirkliche Programmierung lehren...nur welcher Lehrer Thüringens kann das schon? Außerdem, wenn Herrn Matschies Schulreformen alle greifen würden, brauchen wir auch bald keine Schulbücher mehr, keine Klassen, keine Förderschulen, weniger Lehrer...da kann man schon mal ein wichtigen und chicken taschenrechner kaufen, was soll der Geiz?Übrigens haben wir ja eigentlich Lehrmittelfreiheit und theoretisch wäre nur ein Tag weniger Kriegspielen auf der Welt für diese Investitionen in unsere Kinder in ganz Deutschland ausreichend.Aber wir haben ja auch noch unsere Griechischen Kinder und die EU Enkel und die afghanischen Neffen und und und...warum also dann noch in die Kinder unserer Bürger Geld investieren? Außerdem kann das ja auch den Eltern aufgelastet werden, die zahlen ja sonst schon so gut wie nichts...
Ich schäme mich für unser Land, immer mehr!
  Jens Friedrich am 10.05.2011    Der Rechner kostet weniger als ein Nintendo und geht auch mal als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk von der Oma durch. In südlicheren Bundesländern ist er längst Pflicht und wird dort zentral eingekauft. Dann kostet er unter 100€. Kreative Arbeitsmittel sind nützlich, auch nach der Schule.
  D. Hübner am 22.07.2010    Bei früheren Abiturpfüfungen war ein solcher Rechner verboten (wie bei mir 2001). Da musste man selbst die entsprechenden Berechnungen und Zeichnungen anfertigen. Darum geht es auch im Abitur, nämlich die Zusammenhänge zu begreifen und dies in Prüfungen zu beweisen. Damals war in der 6. Klasse ein Klassensatz beschafft worden, der war relativ günstig. Wer für die höheren Klassen ein besseres Gerät haben wollte musste es selbst bezahlen, es war keine Pflicht. So sollte es auch bleiben.
  Ulrich Nagel am 20.07.2010    Einen "wissenschaftlichen" Taschenrechner gibt es erst Mal nicht!! Das kommt davon, wenn "Wissenschaft" in der Lehre zum "Unwort" gemacht wird. Ein Grafikrechner ist zur Kontrolle ab der 8. Klasse schon von Vorteil, aber er muss nicht mit aller Raffinesse wie für einen Ingenieure ausgestattet sein. Also den entsprechend preiswertesten bitte!! Viel wichtiger wäre, wenn Lehrer die Fachwissenschaften auch hintergründig und sachlogisch in komplexen Zusammenhängen lehren und damit den Schülern begreifbar machen könnten. Die "wissenschaftliche" Pädagogik/Didaktik versetzt sie leider nicht in die Lage dazu. Kein Lehrer erklärt die schwierigen Inhalte der Abiturstufe zum besseren Begreifen mit dem Verweis auf die bereits gelehrte einfachere Behandlung in der Grund-/Mittelstufe: So ist z.B. die Zahl ein Element, eine Funktion, eine Matrix, ein Skalar und auch ein Elementarvektor!
Alle Wissenschaften sollten für die Allgemeinbildung so einfach wie möglich nach der Grundlogik der Natur, der Dualität, auch dual gegliedert und damit einfacher begreifbar gemacht werden!
  Uwe Jaas am 13.07.2010    Ein Taschenrechner der nur 1,5 Jahre benötigt wird ist Quatsch. Kein Schüler wird ihn nach seinem Abi je wieder benutzen. Viel wichtiger ist, dass die Schüler ordentlich kopfrechnen können.
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