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Buchhändler soll Sammelbestellungen erkauft haben
Nach gut fünf Jahren kommt die so genannte Thüringer Schulbuchaffäre nun vor Gericht. Ab Mitte November müsse sich ein heute 62-Jähriger wegen Bestechung vor dem Landgericht Erfurt verantworten, sagte Gerichtssprecher Burkhard Keske MDR THÜRINGEN. Laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Erfurt soll er als Geschäftsführer eines Buchhandels seit Mitte der 1990-er Jahre Schulen eine umsatzabhängige Vergütung von Buchsammelbestellungen angeboten haben. Im Prozess geht es konkret um 25 entsprechende Geschäfte zwischen 2011 und 2014. Im Gegenzug sollen Schulfördervereine und Schulen die umsatzabhängigen Provisionen als Spenden erhalten haben.  
Die langwierigen Ermittlungen hatte ein Buchhändler angestoßen, der bereits im Jahr 2012 zunächst das Bildungsministerium auf die Bestellpraxis hingewiesen hatte. Im Jahr 2014 hatte er schließlich Strafanzeige gestellt. Die Ermittlungsakten umfassen laut MDR rund 3.500 Seiten. Mitte 2016 hatte die Staatsanwaltschaft schließlich Anklage erhoben. Verhandelt wird ab 13. November 2019. Bis 16. Dezember sind acht Verhandlungstage geplant. Ein Prozess gegen einen zweiten Beschuldigten wird zunächst zurück gestellt. Nach dem ersten Urteil will das Landgericht Erfurt zunächst  eine mögliche Reaktion des Bundesgerichtshofes abwarten.
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