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Keine E-Mail-Adressen für Lehrer
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Mit der sehr beliebten Fernbedienung können Sie sich im Unterricht einfach durch Vortragsfolien und Dokumente klicken, unabhängig vom Computersystem (Windows, Mac, Linux). Außerdem ist das Gerät ein roter Laser-Pointer zum Zeigen. Der Anschluss funktioniert über einen USB-Bluetooth-Adapter ohne Installation.
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19.3.2018 Lehrer an staatlichen Thüringer Schulen bekommen auf absehbare Zeit keine dienstlichen E-Mail-Adressen vom Land. Nach Angaben des Bildungsministeriums kann dies nur "mittelfristig" geschehen. Vorrang vor dienstlichen E-Mail-Adressen habe es, den Unterricht abzusichern. Das Ministerium verwies auf die Kosten der Mailkonten. 20.000 Postfächer einzurichten, koste zwischen 500.000 und einer Million Euro. Der laufende Betrieb würde mehrere hunderttausend Euro pro Jahr kosten. Lehrer kommunizieren in Thüringen untereinander und mit den Eltern häufig per E-Mail, nutzen dafür aber in der Regel kommerzielle E-Mail-Anbieter. Ausnahmen gibt es in einigen kreisfreien Städten und Kreisen, die als Schulträger Lehrern dienstliche Mailadressen eingerichtet haben. Das Bildungsministerium hält es für angemessen, dass Lehrer private Mailanbieter für berufliche Zwecke nutzen. Problematisch wäre eine solche Kommunikation nur, wenn dabei Zensuren oder andere personenbezogene Daten verschickt werden. Sowohl der Thüringer Datenschutzbeauftragte Lutz Hasse als auch die Lehrergewerkschaft GEW sind für dienstliche Mailadressen für alle Lehrer. Hasse sagte MDR THÜRINGEN, er plädiere dafür, die Konten auf Rechenanlagen des Bundes, des Landes oder der Kommunen einzurichten. Zur Frage dienstlicher Handys für Lehrer sagte Hasse, dies würde die finanziellen Möglichkeiten der Länder sprengen. Dass Lehrer ihr dienstliches E-Mail-Konto auf ihrem privaten Handy einrichten und nutzen, bringe zwar Probleme mit sich. Diese seien aber lösbar. Der GEW-Landesverband teilte MDR THÜRINGEN mit, er fordere nicht nur dienstliche Mailadressen für Lehrer, sondern auch verschlüsselbare Datenträger und Server. Darauf sollten alle Schuldaten gespeichert werden - bis hin zu digitalen Schülerakten, Zensurenverwaltung und Klassenbuch. Lehrer sollten vom Land mit dienstlichen Endgeräten ausgestattet werden. Private Telefone und Computer seien problematisch - wegen der Kosten, der Wartung und des Datenschutzes. Brandenburg will demnächst allen 20.000 Lehrern im Landesdienst dienstliche E-Mail-Konten einrichten. Das Budget für das Projekt liegt bei 700.000 Euro. Der Posten ist im Entwurf für den Nachtragshaushalt des Landes für dieses Jahr enthalten, der noch in diesem Monat verabschiedet werden soll.   |

 

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