Realistischere Statistik zum Unterrichtsausfall
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29.10.2018 Seit Jahren gibt es in Thüringen Streit darum, wieviel Unterricht in Thüringen tatsächlich ausfällt. Es kursierten oft verschiedene Zahlen und Ansichten. Nun hat sich das Thüringer Bildungsministerium mit Vertretern von Eltern und Schüler darauf verständigt, ab sofort auch die Stillbeschäftigung als Unterrichtsausfall zu werten. Das sind also Stunden in denen der vorgesehene Lehrer nicht anwesend ist, die Schüler aber selbständig Aufgaben lösen. Für den September 2018 wurde die Unterrichtsausfall-Statistik nun erstmals so ausgewiesen. Dabei ergab sich eine Ausfallquote von 5,2 Prozent. Im September 2017 lag die Ausfallquote bei 4,1 Prozent, damals war Stillarbeit wie gesagt unberücksichtigt geblieben. Die Gewerkschaften begrüßen, dass es ab sofort ein realistischeres Bild gebe. Sie fordern aber, dass nun auch schnell und wirksamer als bisher gegen Unterrichtsausfall vorgegangen werde. So müssten endlich deutlich mehr Lehrer und Lehrerinnen eingestellt werden. Auch gegen Krankheitsausfälle soll präventiv mehr getan werden.   |