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So bekommen Lehrer-Anwärter mehr Geld
Termin: 01.01.1970 

In Thüringen können Lehramtsanwärter ihr Grundgehalt um rund 70 Prozent aufstocken. Der Zuschlag wird gewährt, wenn der Vorbereitungsdienst in einer Bedarfsregion und in einem Bedarfsfach des jeweiligen Lehramts erfolgt. Das macht monatlich 1.220 bis 1.250 Euro brutto aus. Die Zuschläge sollen Unterrichtsausfälle vermeiden helfen. Das Projekt läuft zunächst bis Juli 2028. Aktueller Berichte zufolge haben zuletzt 19 Anwärter den Sonderzuschlag beantragt, 15 davon wurden genehmigt. Insgesamt hätten laut dem Land 45 der aktuell 124 jungen Lehrer und Lehrerinnen einen solchen Antrag stellen können. Den Zuschlag bekommen die Pädagogen fünf Jahre lang, wenn sie mindestens zur Hälfte in dem zuschlagsberechtigtem Bereich unterrichten. Für die Einstellung in den Vorbereitungsdienst werden für Einstellungsepochen Februar 2027 folgende Regionen (Landkreise und kreisfreie Städte) festgelegt: Altenburger Land, Eichsfeld, Gotha (außer Kreisstadt Gotha), Gera, Greiz, Hildburghausen, Ilm-Kreis, Kyffhäuserkreis, Nordhausen, Saale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt, Schmalkalden-Meiningen, Sömmerda, Sonneberg, Suhl, Unstrut-Hainich-Kreis, Wartburgkreis, Weimarer Land Für das Schuljahr 2025/2026 waren als Bedarfsfächer unter anderem festgelegt: Astronomie, Physik, Chemie, Informatik, Latein und Geografie Einen Sonderzuschlag für bereits ausgebildete, gerade verbeamtete Lehrer in Höhe von zehn Prozent der Einstiegsbesoldung zahlt Thüringen bereits seit 2022. Ihn gibt es jeweils für fünf Jahre, wenn zwei der drei Kriterien Bedarfsfach, Region oder Schulart erfüllt sind.  |